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Propecia oder Proscar bei Haarausfall


Propecia oder Proscar?

Wer kennt das nicht? Gut gelaunt lassen sie ihren Kamm nach der morgendlichen Dusche durchs Haupthaar fahren und nach einer schwungvollen Bewegung endet ihr fröhliches Pfeifen abrupt beim Anblick der sich fein um die Borsten gewickelten Haare, die sie eben noch auf ihrem Kopf wähnten...
Wo sie früher, dem Volksmund nach zumindest, tatenlos zusehen mussten, wie ein prägnantes Zeichen der Jugend nach und nach auf ihrem Kopfkissen landet, gibt es seit längerem Hoffnung mit dem nüchternen Namen, Finasterid.
Dieser Wirkstoff hilft tatsächlich bei erblich bedingtem Haarausfall und präsentiert sich gleich mit zwei Präparaten in unterschiedlicher Konzentration.
Das offizielle Produkt nennt sich Propecia, wobei man beispielsweise eine Packung mit 28 Tabletten für etwa 55 Euro bekommt.
Von diesen Tabletten nimmt man eine am Tag und der Haarausfall wird garantiert gestoppt, zumindest wird einem dies bis zum alter von 41 Jahren versichert.
Es können sich bei jüngeren Adressaten sogar wieder neue Haare bilden und dünne, sowie fast tote Haarwurzeln werden wiederbelebt.
Das andere Produkt ist eigentlich für die Prostata gedacht und kommt unter dem Namen Proscar mit ebenfalls 28 Tabletten zu etwa demselben Preis von zwischen 50 und 60 Euro daher.
Der Unterschied zum offiziellen Produkt offenbart sich in der Konzentration des Wirkstoffs Finasterid, welcher hier um einiges höher ist.
Die blauen Tabletten werden in diesem Fall geviertelt und jeweils ein viertel fünfmal die Woche eingenommen, wobei zwei Tage pausiert werden soll.
Natürlich liegt der preisliche Vorteil bei Proscar klar auf der Hand, halten jene überschlagen etwa ein halbes Jahr lang, während man im Falle von Propecia für dieselbe Wirkung jeden Monat erneut zum Apotheker laufen muss.
Das Problem bei dem günstigeren Produkt ist eben nur, dass nicht jeder Arzt bereit ist, zum Zwecke der Haarerhaltung dieses Rezept auszustellen, da bei falscher Dosierung die Prostata geschädigt werden kann.

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