Haarausfall ist in der Regel ein männliches Problem. Nach dem 30. Lebensjahr beginnt das Haar sich zu lichten und am Oberkopfbereich und über der Stirn bilden sich kahle Stellen. Für viele Männer ist dieser meist hormonell bedingte Haarausfall ein großes Problem. Manche versuchen mit Tinkturen, Salben oder speziellen Shampoos diesem Problem Herr zu werden. Schließlich bleibt nur die Möglichkeit ein Toupet oder Haarteil zu tragen oder eine Eigenhaarverpflanzung machen zu lassen.
Bei einer Eigenhaarverpflanzung werden die Geheimratsecken und kahlen Stellen in der Mitte des Kopfes mit körpereigenem Material wieder aufgefüllt.
Wenn Sie sich für eine Eigenhaarverpflanzung entscheiden, suchen Sie einen Arzt auf der sich auf diese Behandlung spezialisiert hat und sich Zeit für ein ausführliches Gespräch nimmt.
Im ersten Teil des ambulanten Eingriffs entnimmt der Arzt unter örtlicher Betäubung einen sehr schmalen Haarstreifen aus dem nicht betroffenen hinteren Haarkranz und verschließt diese Stelle mit einer feinen Naht, die vom Haar verdeckt wird. Dieser Teil des Eingriffs dauert ca. 30 Minuten. Während der Patient wartet, werden aus dem Haarstreifen die einzelnen Haare mit den Wurzeln herauspräpariert. Nach einer Stunde Wartezeit, beginnt der Arzt mittels eines Laser oder eines Bohrers die Hautpartie zu öffnen. In diese Öffnungen werden nun entweder einzelne Haare oder bis zu vier Haare zusammen impantiert. Je nach dem wie voll oder dicht die Partie später sein soll. Es folgt eine medizinische Kopfwäsche und danach wird der Patient nach Hause entlassen.
Am nächsten Tag folgt die Kontrolle und nach zwei bis drei Wochen werden die Fäden gezogen. Jetzt beginnt die implantierten Haare ganz natürlich nachzuwachsen. Nach ungefähr einem halben Jahr wird das Ergebnis der Eingenhaarverpflanzung richtig sichtbar. Das Haar ist wieder voll und natürlich. Durch die Erbinformation in der transpantierten Haarwurzel wachsen die Haar wie gewohnt weiter und der Haarausfall gehört der Vergangenheit an.