Die Traditionelle Chinesiche Medizin wird den Alternativen Heilverfahren zugerechnet und gewinnt in den letzten Jahren auch im modernen Europa an Bedeutung, auch angestoßen durch die New Age Bewegung. In Ostasien ist die Traditionelle Chinesische Medizin dagegen seit jeher weit verbreitet und ergänzt noch heute die moderne Medizin. Die Traditionelle Chinesische medizin kann nach gesicherten Erkenntnissen auf eine geschichte von mindestens 2000 Jahren zurückblicken. Die bekannteste Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Akupunktur. Andere Methoden sind die Anwendung besonderer Arzneien, die Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten), Massage, eine besondere Ernährungslehre und als Ergänzung die Bewegunsübungen des Qi Gong und Tai Chi Chuan. Eine Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin ist der Glaube an das Qi, einer Lebenskraft, die den gesamten Körper durchfließt. Die gegensätzlichen Elemante Yin und Yang halten das Qi im Gleichgewicht. Dieses Gleichgewicht oder der Fluss des Qi werden im Falle von Krankheiten als gestört betrachtet. Die verschiedenen Verfahrensweisen zielen nun darauf ab, den gesunden Zustand der Qi-Dynamik wiederherzustellen. In der Akupunktur und Akupressur kennt man ein komplexes System von für desen zweck reizbaren Punkten und Linien auf der Körperoberfläche. Auch Lebens- und Arzneimitteln werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben, die auf das Gelichgewicht des Qi wirken sollen. Wie alle Alternativen Heilmethoden ist die Traditionelle Chinesische Medizin umstritten, da die Naturwissenschaft keine Fakten kennt, die Grundlage ihrer Wirksamkeit sein könnten. Dennoch wird von der Weltgesundheitsorganisation die Nützlichkeit mancher Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin zugegeben, etwa nach Schlaganfällen, bei Magengeschwüren und bei Erkrankungen der Atmungsorgane.